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Die Flügel der Väter
Am 11. Dezember 1957, bricht Bernhard Grzimek gemeinsam mit seinem 23-jährigen Sohn Michael nach Afrika auf. In der Serengeti wollen sie mit Hilfe ihrer Dornier 27 Tierzählungen und Filmaufnahmen machen. Beide haben gerade ihren Pilotenschein gemacht und sind ohne nennenswerte Flugerfahrung. Bernhard Grzimek ist ein bekannt schlechter Autofahrer, und auch die Fliegerei liegt ihm eigentlich nicht. Deshalb sitzt meist Michael Grzimek am Steuer.
Das Abenteuer dauert nur ein Jahr: im Januar 1959 stürzt Michael während der Dreharbeiten zum Film „Serengeti darf nicht sterben“ mit der Do 27 tödlich ab.
Sein Sohn Christian Grzimek hat einen Traum: das Abenteuer nachzuerleben, das für seinen Vater und Großvater Erfolg und Ruhm bedeutete. Im September 2008 startet er mit dem Piloten Martin Rullfs und dem Kameramann Bernd Siering mit einer restaurierten Do 27 in die Serengeti. Das Flugzeug mit der bekannten Zebralackierung gleicht dem von damals exakt, sogar die alte Kennung D-ENTE stimmt. Aber der Flug wird schwieriger und spannender, als sie erwartet haben.
Atemlos in die Tiefe 1

Atemlos in die Tiefe
Zwei Freunde, Hubert und Florian (beide 22 Jahre) gehören der deutschen Nationalmannschaft der Apnoetaucher an. Sie tauchen nur mit Maske und Flossen bis zu 50 Meter tief, nur mit der Luft ihrer Lungen. Sie fühlen sich im Einklang mit der Natur und lieben das Wasser - fasziniert vom Meer und der Ruhe in der Tiefe. Hier können sie träumen, wenn auch immer nur wenige Minuten, und immer geht alles gut - bis Florian
bei einem Wettkampf bewusstlos wird.

Atemlos in die Tiefe 2
Countdown für einen Traum 1 Countdown für einen Traum
Im Juli 2006 startete der Astronaut Thomas Reiter zu einem Langzeitaufenthalt zur Internationalen Raumstation (ISS). Über drei Jahre lang hat TOPAS ihn beobachtet: als Jetpilot in Jever, während seiner Ausbildung bei der EADS und im Sternenstädtchen bei Moskau mit seinem Kosmonautenkollegen. Im All drehte Thomas Reiter exklusiv für diesen Film.
Countdown für einen Traum 2
Countdown für einen Traum 3
Die verschwunden Straße 1

Die verschwundene Straße
Verena Schwarte von der Deutschen Welthungerhilfe (WHH) reist in den Ostkongo. Sie besucht und kontrolliert die Projekte ihrer Organisation. Von Goma, am Kivusee, in Richtung Westen setzt die WHH eine wichtige Straßenverbindung wieder instand. Seit Jahren herrscht hier Bürgerkrieg, niemand kümmerte sich um den Unterhalt der Straße und so wurde sie vom Urwald überwuchert.

Die verschwunden Straße 2
Das Herz der Serengeti 1

Das Herz der Serengeti
Acht Jahre lang arbeitete der Zoologe Markus Borner in Ostafrika als rechte Hand von Prof. Bernhard Grzimek. Heute ist er sein Nachfolger. In steilen Kurven, tief über dem Grasland steuert er sein schwarz-weiß gestreiftes Flugzeug. Unter ihm, in den Weiten der afrikanischen Steppe, ziehen die Tierherden auf ihren jahreszeitlichen Wanderungen. Seit 1984 leitet Borner das Hauptquartier der Zoologischen Gesellschaft Frankfurt (ZGF) im Serengeti-Nationalpark und arbeitet mit seinem Team aus Wissenschaftlern und Technikern. Die zehn letzten Nashörner im Nationalpark werden Tag und Nacht von bewaffneten Rangern bewacht, immer wieder gibt es Tierzählungen aus der Luft mit dem "geflügelten Zebra".

Das Herz der Serengeti 2
Sibiriens vergessener Seeweg

Sibiriens vergessener Seeweg
Der Abenteurer Arved Fuchs hat es geschafft. Die Umrundung der Arktis war sein Ziel; an der Nordost-Passage musste er dreimal aufgeben - nun hat er sie bezwungen. Von Ende Mai bis Ende September 2002 ist der deutsche Abenteurer auf der legendären Route durch das Nordpolarmeer gesegelt. Mit der "Dagmar Aaen" - einem umgebauten Kutter - treffen Arved Fuchs und sein eingespieltes Team diesmal nicht die erwarteten extremen Eisverhältnisse. Globale Erwärmung auch hier? Eine abenteuerliche und zugleich spannungsgeladene, aktuelle Zeitreise am Rande Sibiriens, einer Region, die sich fernen Moskau mehr und mehr im Stich gelassen fühlt.

Eis, Zeit und Wind

Eis, Zeit und Wind
Seit 1977 bereist der Abenteurer Arved Fuchs die kältesten Regionen der Erde. Seine Laufbahn als Expeditionsreisender begann mit kleineren Abenteuertrips: Er fuhr mit dem Kajak um Kap Hoorn und durchquerte Grönland mit dem Hundeschlitten; später erreichte er in einem Jahr den Nord- und Südpol zu Fuß und umrundete innerhalb von drei Jahren im eigenen Segelschiff die Arktis. Auf einer Malediveninsel zeigt sich der abgebrühte Abenteurer als tiefsinniger Philosoph. Sein Leben nach eigenen Vorstellungen zu gestalten ist wichtig für Arved Fuchs: "Ich möchte mein Zeitpotential, was ich hier habe, auf dieser Erde, in diesem Leben, gestalten und nicht irgendwann einmal aufwachen und sagen: Mensch, du hast ja gar nichts gemacht mit dieser Zeit."